0049 (0) 23 02/3 14 79 mail@arcus-raum.de

Schmerzen vorbeugen – Ökonomischen Nutzen erzielen

Schmerz kennt jeder, aber was passiert, wenn der Schmerz chronisch wird, also bleibt? Unter chronischen Schmerzen leiden in Deutschland etwa 3,8 Mio. Menschen. Das entspricht etwa 4,69% der Bevölkerung1. In Ihrem Betrieb kommen auf 100 Mitarbeiter also durchschnittlich knapp 5, die an chronischen Schmerzen leiden, was zu Ineffektivität und hohen Arbeitsunfähigkeitszeiten sowie Frühberentungen führt. Nach Angaben der DAK 2018 leidet bereits jeder siebte Arbeitnehmer drei Monate oder länger unter Rückenschmerzen, eine der häufigsten Schmerzbereiche2. Solch hohe Erkrankungsraten belasten den Betrieb. Sorgen Sie mit dafür, dass akuter Schmerz nicht chronisch wird.

Die Pflicht zur Gesunderhaltung geht sowohl die Arbeitnehmer als auch Sie als Arbeitgeber etwas an. Mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement haben Sie die Möglichkeit, Mitarbeiter für Risikofaktoren der Chronifizierung von Schmerzen zu sensibilisieren, deren Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit zu erhalten und Frühberentungen zu vermeiden.

Sensibilisieren und schulen Sie sich, Ihre Mitarbeiter sowie den Betriebsärztlichen Dienst für diese Problematik! Analysieren und verändern Sie die gesundheitsbeeinflussenden Faktoren der Arbeitsumgebung und –tätigkeit! Bieten Sie in einem größeren Betrieb Ausgleichssport an. In einem kleineren Betrieb erleichtern Sie Ihren Mitarbeitern die Teilnahme an gesundheitsfördernden Maßnahmen! Zufriedene, gesunde Mitarbeiter halten auch Ihr Unternehmen fit.

Quellen:

1 Häuser, W., Schmutzer, G., Hinz, A., Hilbert, A., Brähler, E. (2013). Prävalenz chronischer Schmerzen in Deutschland. Befragung einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe. Der Schmerz, (1):46-55.

2 Deutsches Ärzteblatt GmbH. (2018). Rückenschmerzen werden ein immer größeres Problem. Zugriff am 06.08.2020 unter

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/91853/Rueckenschmerzen-werden-ein-immer-groesseres-Problem

Heike Norda – Trägerin des Bundesverdienstkreuzes
Vorstandvorsitzende UVSD SchmerzLos e.V. und Mitglied im Arbeitskreis Patienteninformation der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.